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KI-Investitionen: Europäer skeptischer

Die BCG Global Investor Survey 2026 zeigt: KI bleibt der Wachstumstreiber Nummer eins, doch gerade europäische Investoren halten die KI-Bewertungen für schlicht zu optimistisch.

Veröffentlicht

04.08.2026

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Futuristic scene with AI brain, circuit board, robot hand, bar chart, coins, and globe, symbolizing technology and financial growth.
© Börsianer
Wie sieht die Zukunft des Investierens in KI aus? Wir haben ein KI-Tool ein solches Bild erstellen lassen.

Lass mich die Zahlen der BCG auf den Tisch legen. Global bezeichnen sich 67 Prozent der Anleger für die nächsten drei Jahre als bullish. Klingt gut, oder? Aber schau dir Europa und den Nahen Osten an: Dort sind es nur 55 Prozent. Und Deutschland? Genau 50 Prozent. Die Hälfte, nicht mehr! Gleichzeitig rechnen laut BCG-Studie 70 Prozent der deutschen Investoren mit einer Rezession bis Ende 2026, was der höchste Wert aller untersuchten Länder ist und auch ein wenig das österreichische Stimmungsbild (da gibt es keine explizite Auswertung) mit einzufangen vermag. Europa und  auch der Nahe Osten sind in Sachen KI kritischer als der Rest der Welt. Regulierung wie der AI Act tut ihr Übriges.

Zu viel Optimismus?

Trotzdem: KI ist kein Auslaufmodell. 84 Prozent der Investoren in Europa und dem Nahen Osten rechnen damit, dass Generative KI innerhalb von zwei Jahren einen spürbaren positiven Einfluss auf Unternehmenskennzahlen haben wird. Das ist eine klare Ansage. Aber, und das ist das entscheidende Aber: 58 Prozent der Investoren aus diesen Regionen halten die aktuellen Markterwartungen rund um KI für zu optimistisch. Heißt: Die Mehrheit glaubt an die Technologie, zweifelt aber daran, dass die aktuellen Bewertungen die Realität widerspiegeln. Das ist kein Widerspruch, das ist vielleicht am Ende gesunder Menschenverstand.


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Börsianer Insider

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