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OeNB: China setzt Österreichs Exportwirtschaft zu

Die Aufholjagd chinesischer Industriekonzerne trifft zunehmend auch zentrale ATX-Unternehmen und verschärft den Druck auf Österreichs Exportwirtschaft.

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25.06.2026

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Two small flags on poles: Austria on the left with red and white stripes, and China on the right with a red background and yellow stars.
© APA-Images / photonews.at / Georges Schneider

Die chinesische Exportindustrie wird für Österreichs Unternehmen zunehmend zur Herausforderung. Wie eine Analyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt, hat China in den vergangenen 20 Jahren technologisch stark aufgeholt und konkurriert heute vor allem in den für Österreich wichtigen Bereichen Maschinenbau und Fahrzeugindustrie direkt mit heimischen Exporteuren. 

Komparative Kostenvorteile

Unternehmen wie beispielsweise die Voestalpine AG (Stahl- und Industriegüter), Andritz AG (Anlagenbau), Palfinger AG (Fahrzeugtechnik) oder Wienerberger AG sehen sich in wichtigen Absatzmärkten immer stärker mit chinesischer Konkurrenz konfrontiert. Der Anteil österreichischer Exportgüter, bei denen auch China über einen komparativen Vorteil verfügt, stieg laut Studie von 15 auf 26 Prozent. Während sich Österreich bis 2023 trotz des wachsenden Wettbewerbs gut behaupten konnte, verschlechterte sich die Lage zuletzt deutlich. Neben dem steigenden Konkurrenzdruck belasten auch höhere Energie- und Lohnkosten die Wettbewerbsfähigkeit. Laut OeNB verlor Österreich 2024 bereits 4,2 Prozent seiner Exportmarktanteile, für 2025 wird ein weiterer Rückgang von 4,6 Prozent erwartet. Die exportorientierte Industrie stehe damit vor großen Herausforderungen.

Börsianer Redaktion

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