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RLBNÖ stellt Beteiligungen neu auf

Die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien überträgt ihr gesamtes operatives Geschäft auf die 100-Prozent-Tochter RLB NÖ-Wien und bereinigt damit eine in der EZB-Aufsicht einzigartige Konzernstruktur.

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21.07.2026

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Die RLBNÖ mit Sitz am Wiener Donaukanal hält künftig die Industrie- und Medienbeteiligungen.

Die Aufsichtsgremien der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLBNÖ) haben am Montagnachmittag eine umfassende Neuordnung beschlossen. Alle wesentlichen Industriebeteiligungen der Holding gehen künftig auf die RLB NÖ-Wien über. Die Maßnahme soll rückwirkend per 1. Jänner 2026 in Kraft treten. Zu den betroffenen Beteiligungen zählen unter anderem Agrana, Nöm, Strabag sowie Medienbeteiligungen und diverse Immobilien. Die formelle Beschlussfassung durch die jeweiligen Hauptversammlungen ist für den 9. September vorgesehen.

EZB-Empfehlung als Auslöser

„Die EZB hat uns empfohlen, uns mit unserer Struktur zu beschäftigen. Und solche Empfehlungen lässt man nicht unberücksichtigt.", erklärt dazu Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien.

Die Europäische Zentralbank ist seit rund eineinhalb Jahren für die Prüfung der Holding zuständig. Ein konkreter Kritikpunkt war die Doppelfunktion des Risikovorstands der Bank, der gleichzeitig in der Geschäftsleitung der Holding tätig war. Diese Konstruktion galt in der EZB-Aufsicht als einzigartig und wurde als strukturelles Risiko bewertet.

Börsianer Redaktion

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