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Addiko: NLB kämpft weiter

Die NLB glaubt noch an eine Wende in der Übernahmeschlacht um die Addiko Bank.

Veröffentlicht

20.07.2026

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2 min
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Der Wettstreit um die Übernahme der Addiko zieht sich hin.

Ist die Übernahme der Addiko Bank durch die Raiffeisen Bank International (RBI) eine g’mahte Wiesn, wovon letzte Woche die meisten Insider ausgingen? – Ich habe hier darüber berichtet.

Der slowenische Mitbieter NLB warf zuletzt nochmals alles in die Waagschale, erhöhte sein Angebot auf 37 Euro und zahlt damit einen Aufschlag von fast 40 Prozent auf das RBI-Angebot von 26,50 Euro (die Aktie notiert derzeit bei 27,50 Euro).

NLB mit Zusagen

Doch wen hat die NLB an Bord? Was zuletzt noch nach Buschtrommeln klang, wird jetzt klarer: Nachdem bereits der US-Investor Brandes Investment Partners (5,07 Prozent der Addiko-Aktien) angekündigt hatte, seine Anteile der NLB anzudienen, hat nun auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ihre gesamte Beteiligung von 8,4 Prozent für das NLB-Angebot zugesagt.

Zusätzlich unterstützt Johannes Proksch, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Addiko Bank, die Offerte der NLB und will seine Aktien ebenfalls einbringen. Für die angestrebten 50 Prozent reicht das aber noch lange nicht. NLB-Vorstand Archibald Kremser erklärt mir, dass er die rund 25 Prozent der Aktionäre im Raiffeisen-Angebot überzeugen will, die nicht der Alta Group (die hat angekündigt, fix an die RBI zu verkaufen, um dann vermutlich später Teilbanken selbst zu erwerben) zugerechnet werden.

„Für alle Aktionäre, die keine Strategen sind, sollte das ein absoluter No-Brainer sein. Es ist ein relativ geringer Aufwand, das RBI-Angebot zurückzunehmen und ins NLB-Angebot zu tendern. Dafür bekommen sie einen deutlich besseren Preis.“

Wie geht es weiter?

Ob die NLB-Rechnung tatsächlich aufgeht? Alle Aktionäre, die bereits das Raiffeisen-Angebot angenommen haben, können ihre Meinung bis zum 23. (Donnerstag) ändern und ihre Aktien dem NLB-Angebot andienen – das ist ein sogenannter „Retender“. Es bleibt also weiter spannend.

Börsianer Insider

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Börsianer Insider

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