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Ohne Jammern: BKS zahlt Rekorddividende

Die BKS Bank AG zahlt Rekorddividende, wächst mit nachhaltiger Finanzierung und fordert mehr Mut für Österreich.

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08.04.2026

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Juhasz Nikolaus vor einem Bild
© BKS / Gleiss
Nikolas Juhász ist seit 1. Juli 2024 Vorstandsvorsitzender (CEO) der BKS Bank AG. Er folgte damit Herta Stockbauer nach, die nach über zehn Jahren an der Spitze in den Ruhestand ging.

„Eine Welt voller Chancen“ war der Titel der Bilanzpressekonferenz der BKS Bank AG. Vielleicht ein Euphemismus in dieser Zeit, aber CEO Nikolas Juhász gibt sich als Optimist, der zugleich der österreichischen Grundstimmung einen kleinen Schubs verpasst. Mehr Verantwortung übernehmen und weniger jammern, empfiehlt er. Gefällt mir. Es verbessert ja auch die Laune!

Nachhaltiges Geschäft boomt

Was ich spannend finde: Gerade in einer Phase, in der Nachhaltigkeit vielerorts unter Druck steht und andere Banken leise murren, dass „sich eh niemand dafür interessiert“, ist bei der BKS Bank die nachhaltige Finanzierung zuletzt überproportional gestiegen – auf 1,4 Milliarden Euro (hauptsächlich Firmenkunden). Auch die nachhaltigen Veranlagungen legten kräftig (plus 70 Prozent) zu. Finanziert wird damit die Zukunft, sagt die BKS Bank. Mein Fazit: Wer Nachhaltigkeit nicht als Marketinggag versteht, sondern glaubwürdig ins Geschäftsmodell integriert, ist auch erfolgreich.

Das vergangene Jahr lief für die BKS gut. Die Quote notleidender Kredite liegt bei 3,5 Prozent. Ein Ergebnis von 147 Millionen Euro ist eine stabile Leistung, obwohl zum Vorjahr (163,2 Millionen Euro) unterm Strich weniger übrigblieb. Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich über 50 Cent Dividende pro Aktie freuen – so viel gab es noch nie. 25 Prozent mehr als im Vorjahr bedeuten eine Rekorddividende.

Börsianer Insider

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