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CIRA-Konferenz: Keine Zeit zum Jammern

Die Jahreskonferenz der Cercle Investor Relations Austria (CIRA) war wieder ein gelungenes Kapitalmarktfest mit wichtigen Impulsen.

Veröffentlicht

15.10.2026

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Der CIRA-Vorstand stark vertreten: Hannes Roither (Palfinger AG), Susanne Aglas-Reindl (Telekom Austria AG) und Christoph Rainer (Asta Energy Solutions AG) lauschen den Eröffnungsworten von Harald Hagenauer (Österreichische Post AG).

Auf der gestrigen CIRA-Konferenz im Palais Niederösterreich gab es als Eröffnung ein Keynote-Gespräch mit Österreichs Fußballchef Ralf Ragnick. Ich finde, er hat die Parallelen zu Unternehmen mit Teamaufstellung, Führungsaufgabe und Fehlerkultur sehr gut gezogen. "Wir sollten nicht vornherein Gründe finden, wieso etwas nicht geht", und mit einem Unentschieden nicht zufrieden sein, nehm ich mit.

Ralf Ragnick wurde von Ina Sabitzer auf Herz und Nieren geprüft, die IR-Community lauschte im Landtagssaal des Palais Niederösterreich gespannt.

Für mich brachte die Konferenz der Investor-Relations-Verantwortlichen einige Highlights. Klaus della Torre (Oddo BHF) riet den IR-Verantwortlichen, ihr Unternehmen mit Google KI zu suchen. Das sah auch Fritz Mostböck (Erste Group Research) so: "ohne Story gibt es keine Investorenmeetings."

Fritz Mostböck (Erste Group Research) meinte: "Es scheitert nicht an der Qualität der IR-Arbeit, wahrscheinlich muss man lästig sein:"

"Ich muss wissen, in welcher Liga ich spiele", sagte Michael Oplustil (Embera Partners), ebenfalls auf die Investorensuche angesprochen. Mitgenommen haben die IR-Leute, dass sie bei Investoren "lästig" sein und eine Story (bitte nicht auf 90 Seiten!!!) parat haben müssen.

Zur "Story" passt auch der Veränderungswille wie etwa bei der Strabag SE.

"Man muss das Bauen, was nachgefragt wird. Derzeit ist das Mobilität, Wasser und Energie, früher war es Betongold. Die Baubranche ist ein sehr regionales Geschäft, da muss man mit lokalen Gegebenheiten umgehen können", sagte Christian Sadleder (Strabag SE).

Risikovorständin Alexandra Habeler-Drabek ist vom Gefühl der gemeinsamen Entschlossenheit in Polen begeistert. Für die Erste Group ist das Land einer der größten Wachstumsmärkte.

Beim Abschlusspanel "Blick in die Zukunft" wünschte sich Alexandra Habeler-Drabek, Risikovorständin der Erste Group Bank AG, weniger Regulierung:

"Es braucht mehr Entschlossenheit und Berechenbarkeit. Ich bin eine große Advokatin von einfacheren Regeln, das muss man jetzt mutig angehen. Minus 50 bis 60 Prozent an Regulierung wäre wünschenswert."

Bam! Ich hatte dir von der FMA-Aufsichtskonferenz berichtet, auf der eine Vereinfachung von Regeln von dem designierten FMA-Vorstand Oliver Schütz angedeutet wurde.

Das coole an der CIRA: Es bleibt genug Zeit für ein geselliges Beisammensein und für Gespräche zwischen Investoren und Unternehmen. Hier habe ich noch ein paar Eindrücke (hier noch mehr) für dich auf einen Blick:

Börsianer Insider

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Börsianer Insider

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