Euroscheine: Beethoven oder ein anderer Vogel
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Lange ist es her, dass der Österreicher Robert Kalina, damals Banknotendesigner bei der Oesterreichischen Nationalbank, die ersten Euro-Banknoten entworfen hat (die kamen 2002 in Umlauf). Um kein Land zu bevorzugen, setzte er damals auf fiktive Bauwerke und bewusst neutrale Motive. Das fanden manche dann auch etwas langweilig. Nun wird der grundsätzliche Designgedanke weiterverfolgt, das neutrale Prinzip aufgebrochen... und das finde ich wohl nicht nur ich gut. Europa ist ein Kontinent mit einer außergewöhnlich vielfältigen Kulturgeschichte. Die neuen Banknoten dürfen konkreter werden und Persönlichkeiten, Leistungen und Orte zeigen, die Europa geprägt haben. Beethoven soll etwa den 10er zieren, Bertha von Suttner den 200er, sollten sich ein Entwurf zu Naturmotiven durchsetzen, wäre der in Nordwesteuropa heimische Basstölpel am 200er zu sehen. So kann unser Geld auch dieser gemeinsamen Geschichte huldigen.
Abstimmen!
Heute, am 21. September, ist der letzte Tag, an dem ihr über die acht neuen Entwürfe abstimmen könnt: Zur Auswahl stehen Serien mit Persönlichkeiten (erkennst du alle?) und Naturmotiven. Hier geht es zur Umfrage der EZB.
Hier eine Übersicht zu den Entwürfen. In Umlauf kommen soll der Siegerentwurf erst Anfang der 2030er-Jahre. Ich hoffe, die EZB ist bei anderen Projekten doch etwas schneller.





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