Neuer ÖBAG-Chef: Thomas Arnoldner macht das Rennen
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Das ging jetzt schnell! Thomas Arnoldner war laut Öbag-Aufsichtsratschef Günther Ofner der Beste unter den Kandidaten und wird ab Februar 2027 die Nachfolge von Edith Hlawati als Öbag-Chef antreten. Alles Gute, Thomas!
Thomas ist ein Telekom-Mann durch und durch (acht Jahre Telekom Austria AG, davor Nokia, Alcatel-Lucent und T-Systems-Austria) und wird sich jetzt auch auf andere Industriebereiche werfen müssen, darunter OMV AG und Verbund AG. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei! Ich verstehe auch den Wunsch von Thomas, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Als zweite Geige bei der Telekom Austria AG ist irgendwann auch die Luft raus. Als Öbag-Chef will er "aktiv gestalten und unabhängig entscheiden". Als Telekom-Vorstand hat er 1,83 Millionen Euro verdient, als Öbag-Chef wird er auf Hälfte kommen (Edith verdiente 2025 742.500 Euro - ohne Bonus, Thomas bekommt 10% weniger).
"Ich freue mich, die Breite unserer Beteiligungen in ihrer Tiefe kennenzulernen und in meiner neuen Rolle auch persönlich zu wachsen. Deshalb habe ich mich auch beworben. Geld ist nicht alles", sagt Thomas.
Hier habe ich Thomas und Günther bei einem schnell anberaumten Mediengespräch für dich, 5 Minuten nach der Öbag-Aufsichtsratskonferenz:
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46 Personen hatten sich für den Öbag-Job beworben, 9 Personen bekamen ein vertiefendes Hearing mit dem Nominierungsausschuss.
Auch Telekom-CFO weg
Ach ja übrigens: A1 Telekom-Finanzvorständin Sonja Wallner wird das Unternehmen ebenfalls verlassen. Die Mexikaner brauchen gleich zwei neue Führungspersönlichkeiten. Da gehts vielleicht rund! Ob Thomas als Öbag-Chef die Telekom wieder aus den Händen der Mexikaner zurückkauft?

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