Frequentis: Aktienrückkauf für Vorstände
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Vielleicht hast du auch mitbekommen, dass Frequentis ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10.000 Aktien startet. Das Volumen (die Aktie notiert gerade bei 79,90 Euro) wirkt erst einmal winzig klein (über den Daumen gerechnet etwa 0,08 Prozent des Grundkapitals), der Zweck ist aber spannend: Die eigenen Aktien sollen den Vorstand langfristig an den Unternehmenserfolg binden.
Was heißt das konkret für dich als Investor? Der Vorstand – und seit 2026 erstmals auch die übrigen Vorstandsmitglieder neben CEO Norbert Haslacher – bekommt Aktien als leistungsbasierte Vergütung. Dann nämlich, wenn die Ziele über drei Jahre erreicht werden. Das Unternehmen kauft dafür eigene Aktien zurück und hat dafür auch gleich klare Preisgrenzen definiert: Frequentis zahlt maximal 10 Prozent über dem durchschnittlichen Börsenschlusskurs der vorangegangenen 10 Handelstage und mindestens 20 Prozent darunter.
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Vergütungsmodelle
Wieso ich das für sinnvoll finde? Ganz einfach: Alignment. Der Vorstand soll die gleichen Interessen haben wie du als Aktionär. Wenn die Performance stimmt, profitiert der Vorstand von so einem Long-Term Incentive Plan (LTIP) – wenn nicht, gibt's weniger. Wie du selbst auf der Website von Frequentis nachlesen kannst, verfügt das Unternehmen derzeit über 5.081 eigene Aktien. Zum Vergleich: CEO Norbert Haslacher hat im Mai 2026 im Rahmen des LTIP 2023 als Vergütung 4.839 Aktien übertragen bekommen. Es ist also wieder an der Zeit, dass man sich etwas eindeckt. Ab 2029 werden dann auch die Aktien für die anderen Vorstände übertragen. Frequentis ist übrigens kein Einzelfall. Die Bawag Group verfolgt beispielsweise seit 2022 ein LTIP, das alle Vorstandsmitglieder sowie rund 80 ausgewählte Führungskräfte umfasst und viel weitreichender ist.

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