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O nein! Gasselsberger geht in Pension

Was vom Vermächtnis des Generaldirektors bleibt.

Veröffentlicht

10.02.2026

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Legendär sind auch die Marketingplakate der Oberbank AG mit Franz Gasselsberger im roten O.

Ich wusste, dass der Tag irgendwann kommen wird! Und es erfüllt mein Herz doch mit Wehmut, dass Oberbank-Generaldirektor Franz (Gasselsberger) mit Ende des Jahres 2026 mit seinen dann 67 Lenzen seinen Hut nimmt. Franz ist einfach immer für einen legendären Sager gut. Und du weißt, ich schätze Mut zur Meinung über alles! Wenn Franz in Fahrt ist, herrlich!

Meine Sorge: Franz ist die Oberbank. Da gibt es nichts zu rütteln. Jeder Nachfolger wird es schwer haben, so einer Ikone des Bankenhimmels nachzueifern. Wobei: Sein Vorstandskollege Martin (Seiter) steht schon seit fast zwei Jahren (hinter vorgehaltener Hand) als Nachfolger fest. Er wird dem Aufsichtsrat auch voraussichtlich vorgeschlagen. Wieso nur voraussichtlich weiß ich nicht, andere Kandidaten gibt es ja nicht. Schließlich wurde keiner anderer bis auf Martin von Franz herangezogen. Spannendes Wording.

Was bleibt von Franz, dem Patriarchen, und seinem Vermächtnis? Eine hervorragend geführte Bank, die sich auch mit der erfolgreichen Expansion nach Deutschland über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Schön, wenn man wie Franz mit so viel Erfolgen (ich sage nur Kampf gegen Unicredit) in den Ruhestand wechseln kann.

Übrigens: Die Aktie der Oberbank AG ist seit Mai 2002 (da hat Franz die Rolle des Generaldirektors übernommen) von 11,56 Euro auf jetzt 77,80 Euro gestiegen. Und 1,35 Euro je Aktie an Dividende soll es für die Oberbank-Aktionäre auch geben. Kann was.

Börsianer Insider

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