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Ölpreis: China bremst Nachfrage

Warum der Ölpreis trotz der Dauerkrise an der Straße von Hormus nicht komplett durch die Decke schießt, hat laut IEA-Chefanalysten vor allem mit China zu tun.

Veröffentlicht

08.09.2026

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© APA-Images / APA / HARALD SCHNEIDER

Fragst du dich auch, warum der Ölpreis trotz der Dauerkrise an der Straße von Hormus nicht komplett durch die Decke geschossen ist (heute lag die Sorte Brent immerhin bei 98 US-Dollar)? Tim Gould, seines Zeichens Chief Energy Economist der Internationalen Energieagentur (IEA), gab gestern dazu bei der jährlichen Botschafterinnen- und Botschafterkonferenz in Wien eine simple und prägnante Antwort: Wegen China!

Zwar hätten auch die Bypass-Routen, welche die Straße von Hormus ersetzen, sowie der Exportanstieg aus den USA eine Rolle gespielt. Hauptfaktor war nach den Zahlen der IEA aber die schwächere Nachfrage aus China. Und diese hat in erster Linie mit der dort voranschreitenden Elektrisierung zu tun.

„China reagierte auf den steigenden Ölpreis sehr resilient“, so Gould. Erneuerbare statt Fossile lautet das Rezept. Hier siehst du den Chart zu den sinkenden Ölimporten.

Hier habe ich ein Bild für dich von Tim Gould (r.), Chefökonom der Internationalen Energieagentur mit der Finanzexpertin Monika Rosen (m.), die einen Ausblick auf die Finanzmärkte gab, sowie Elisabeth Kornfeind (l.), Sektionsleitung Europa & Wirtschaft im Außenministerium.

Börsianer Insider

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