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Übernahme: RBI will rumänische Bank

Raiffeisen Bank International steht offenbar kurz davor, die rumänische Garanti-Bank von BBVA zu übernehmen – ein Schritt, der die Marktposition deutlich stärken würde.

Veröffentlicht

10.03.2026

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Die RBI will ihr Bankennetz erweitern.

Der scheidende CEO Johann Strobl hatte es zuletzt schon durchklingen lassen: Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) screene mögliche Übernahmekandidaten in Osteuropa. Wie Bloomberg jetzt berichtet, bietet die RBI rund das 1,2-Fache des Buchwerts für die rumänische Garanti-Einheit der spanischen BBVA. Auf Basis der Bilanzzahlen des Vorjahres würde das einem Kaufpreis von etwa 550 Millionen Euro entsprechen. Die Gespräche gelten als weit fortgeschritten, auch wenn sie noch scheitern könnten. Offiziell wollten weder BBVA noch die Wiener Bank den möglichen Deal kommentieren.

Zukauf in Rumänien

Strategisch würde der Zukauf Sinn ergeben: Der rumänische Bankenmarkt ist stark fragmentiert und Konsolidierung ein großes Thema. Mit Garanti könnte die RBI zur drittgrößten Bank des Landes aufsteigen. Gleichzeitig würde ein Deal zeigen, dass die Bank – trotz der Belastungen durch Russland sowie Rechtsstreitigkeiten aus dem ehemaligen Polen-Geschäft – wieder stärker auf Expansion in Osteuropa setzt.

Börsianer Redaktion

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