Rekord-Exit: Österreichische KI bleibt in Europa
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Mistral gilt als europäische Antwort auf Chat GPT und Co. – jetzt steckt auch ein wenig Österreich in dem mit rund zehn Milliarden Euro bewerteten, noch nicht börsennotierten Unternehmen. Der französische KI-Gigant übernimmt das Linzer Start-up Emmi AI und holt sich damit hochspezialisierte Technologie für industrielle Anwendungen in den Bereichen Luftfahrt, Automotive und Halbleiter ins Boot. Laut Branchenkreisen soll der Kaufpreis bei mehr als 220 Millionen Euro liegen – damit wäre es einer der größten Exits der österreichischen Start-up-Geschichte. Wobei man den kolportierten Rekordbetrag fairerweise inflationsbereinigt mit den 220 Millionen Euro vergleichen müsste, die Adidas bereits 2015 für Runtastic bezahlt hat.
Mistral kommt nach Linz
Bemerkenswert ist vor allem das Tempo: Emmi AI wurde erst Ende 2024 im Umfeld der Johannes-Kepler-Universität Linz gegründet, nun soll bereits ein eigener Mistral-Standort in Linz entstehen. Mehr als 30 Mitarbeiter dürften in die Forschungsorganisation des französischen KI-Unternehmens wechseln. Dass sich die Gründer trotz Interesses aus den USA bewusst für Mistral entschieden haben, unterstreicht die wachsende Bedeutung europäischer Technologiesouveränität. Europa erkennt immer stärker, dass jetzt gemeinsames Handeln und Kooperation gefragt sind.

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