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Neobroker: Willkommen in der Zins-Schlacht

Mit attraktiven Zinsen und steuereinfachen Angeboten liefern sich Neobroker in Österreich derzeit einen intensiven Wettbewerb um neue Kunden.

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13.05.2026

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Magnifying glass over a phone screen, highlighting the Scalable app icon among other apps.
© APA-Images / dpa / Matthias Balk
Neo Banken überbieten sich derzeit mit Zins-Angeboten für täglich fälliges Geld.

Wenn dieser Tage Filmstar Brad Pitt aus der Banking-App und von Anzeigen lacht, weißt du, was es geschlagen hat: Der auf Expansionskurs befindliche Neobroker Trade Republic will seinen Kundenstamm weiter ausbauen. Neukunden bekommen für das kommende Jahr 3 Prozent Zinsen aufs Verrechnungskonto. Dass Neobanken ihren Kunden derzeit höhere Zinsen zahlen als die Europäische Zentralbank den Banken (die Einlagefazilität liegt bei 2,0 Prozent), ist ein klarer Indikator dafür, wie umkämpft der Markt aktuell ist.

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Das beste Angebot für Bestandskunden hat derzeit übrigens der in Bulgarien gegründete Neobroker Trading 212 mit 3,0 Prozent. Scalable Capital bietet 2,5 Prozent und damit noch ein halbes Prozent mehr als Trade Republic für Bestandskunden. Das größte Argument der Neobroker im Wettstreit um Neukunden ist die automatische Abführung der Kapitalertragsteuer. Seit Trade Republic „steuereinfach“ ist, konnte der Kundenstock in Österreich von 100.000 auf 250.000 erhöht werden. Der umtriebige Country Manager Oswald Salcher hat dabei bereits Marktführer Flatex im Visier, der ebenfalls steuereinfach ist und mehr als 300.000 Kunden zählt. Man darf gespannt sein, ob Scalable Capital sein Versprechen heuer noch wahr macht und ebenfalls steuereinfach wird.

Börsianer Redaktion

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