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Gastkommentar
Perspektiven

­Sicherheit wächst nicht auf Beton

Der Klimawandel, verursacht durch fossile Energie, ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Klimaleugner, national und international, richten mit ihrer Propaganda übrigens großen Schaden an.

Veröffentlicht

28.07.2026

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Kolumnenbild mit dem Porträt eines Menschen
© Börsianer

Hitze, Dürre, Hagel, Sturm, Frost, Starkregen und Überschwemmungen treten häufiger und heftiger auf. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in der Landwirtschaft, denn sie arbeitet unter freiem Himmel und ist der Natur unmittelbar ausgesetzt. Die größte Herausforderung ist aber nicht nur der einzelne Schaden. Es geht um die Überlebensfähigkeit der Menschheit. So gefährdet die Erderwärmung die Lebensmittelversorgungssicherheit: Es geht es um die Existenz der Menschheit. Hinzu kommt, dass wir zusätzlich wissentlich und willentlich unsere Lebensgrundlage Boden durch rasante Verbauung täglich zerstören. Damit vernichten wir zusätzlich einen wesentlichen CO2-Speicher, verstärken die Erderwärmung und entziehen uns damit die Grundlage für die heimische Lebensmittelproduktion. Klar ist, dass ein Land mit immer weniger nationaler Lebensmittelproduktion sich selbst gefährdet. Denn was wir im Inland nicht mehr produzieren können, müssen wir importieren: Sind die Äcker und Wissen fort, bleibt uns nur noch der Import! Wir machen uns somit abhängig von globalen Märkten, Krisen, Konflikten und störanfälligen Lieferketten. Schlussfolgerung: Das politische Unterlassen des Einsatzes für mehr Klima- und Bodenschutz ist grob fahrlässig.

Kurt Weinberger

Autor

Kurt Weinberger

Kolumnist

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