Sicherheit wächst nicht auf Beton
Veröffentlicht
Lesezeit
&w=1920&q=75)
Hitze, Dürre, Hagel, Sturm, Frost, Starkregen und Überschwemmungen treten häufiger und heftiger auf. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in der Landwirtschaft, denn sie arbeitet unter freiem Himmel und ist der Natur unmittelbar ausgesetzt. Die größte Herausforderung ist aber nicht nur der einzelne Schaden. Es geht um die Überlebensfähigkeit der Menschheit. So gefährdet die Erderwärmung die Lebensmittelversorgungssicherheit: Es geht es um die Existenz der Menschheit. Hinzu kommt, dass wir zusätzlich wissentlich und willentlich unsere Lebensgrundlage Boden durch rasante Verbauung täglich zerstören. Damit vernichten wir zusätzlich einen wesentlichen CO2-Speicher, verstärken die Erderwärmung und entziehen uns damit die Grundlage für die heimische Lebensmittelproduktion. Klar ist, dass ein Land mit immer weniger nationaler Lebensmittelproduktion sich selbst gefährdet. Denn was wir im Inland nicht mehr produzieren können, müssen wir importieren: Sind die Äcker und Wissen fort, bleibt uns nur noch der Import! Wir machen uns somit abhängig von globalen Märkten, Krisen, Konflikten und störanfälligen Lieferketten. Schlussfolgerung: Das politische Unterlassen des Einsatzes für mehr Klima- und Bodenschutz ist grob fahrlässig.

Autor
Kolumnist
Mehr zum Thema #ÖHV - Österr. Hagelversicherung
Verlorener Boden: Jeder Hektar zählt!
&w=3840&q=75)
Klimaziele: Eine Frage der nationalen Sicherheit
&w=3840&q=75)
Fokus auf Fundamentaldaten: Investieren in europäische Aktien
&w=3840&q=75)