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Feuer am Dach! Voestalpine-CEO warnt vor Wettbewerbsverlust

Voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner fordert erneut die Strompreiskompensation, um Industrieunternehmen wettbewerbsfähig zu halten und zu entlasten. Damit sichere Österreich auch Arbeitsplätze.

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07.05.2025

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"Die EU hat ein Vehikel, um die Industrie in einem sehr schwierigen Umfeld der Transformation zu unterstützen, und nur die Österreicher ignorieren das völlig. Die Strompreiskompensation ist ein fertiges Gesetz, das könnte man sofort umsetzen. Also wenn der letzte Platz Österreichs im Wirtschaftsranking der EU nicht Warnung genug ist, dann weiß ich auch nicht weiter", sagte Voestalpine-CEO Herbert (Eibensteiner) heute bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Wie du sicher weißt, hat sich die neue Regierung in Österreich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie groß auf die Fahnen geheftet. Schließlich steckt die Industrie seit drei Jahren in der Rezession. Bis jetzt sind das nur Überschriften, es gibt keine konkreten Maßnahmen, sagt Herbert. Im innereuropäischen Subventionswettlauf steigt Österreich am schlechtesten aus.

"Wenn es langfristig strukturelle Nachteile in einem Land gibt, dann ist das Schaffen und Halten von Arbeitsplätzen nicht mehr möglich", warnt Herbert.

Die Voestalpine AG beschäftigt 23.600 Menschen in Österreich und hat 2,4 Milliarden Euro an Fiskal- und Beitragseffekten, das entspricht 1,25 Prozent des österreichischen Steueraufkommens. Ohne Wertschöpfung werden Firmen abwandern, warnt Herbert und nennt hohe Energie- und Lohnkosten als Problemfälle Nummer eins.

"Und dann gibt es für die Regierenden auch keine Steuern mehr zu verteilen", sagt Herbert.

Die Voestalpine AG hat 2022 eine Strompreiskompensation in Höhe von 50 Millionen Euro erhalten. Die Subvention wurde, im Gegensatz zu allen anderen EU-Ländern, in Österreich nicht verlängert. In Deutschland ist sie für die Transformation zweckgebunden

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