Bitpanda: Marketingkosten führen in Verlustzone
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Bitpanda rutschte 2025 von 62 Millionen Euro Gewinn auf 14 Millionen Euro Verlust. Und das trotz eines Umsatzanstiegs von 16 Prozent auf 371 Millionen Euro. Der Grund: massive Marketingausgaben. Die schossen um 56 Prozent auf 107 Millionen Euro in die Höhe. Ich erinnere mich, dass 2025 etwa Tennisstars und Fußballteams wie Arsenal London ins Sponsoring-Boot geholt wurden. Bei Tochtergesellschaften musste man außerdem 14,4 Millionen Euro abschreiben, hinzu kam der Zinsaufwand. Rein operativ bleiben 4,1 Millionen Euro im Plus.
Kommt die Story an?
Bitpanda selbst spricht von „strategischen Wachstumsinvestitionen“. Expansion, Lizenzen (MiCA, UK, UAE), neue Märkte: das kostet eben. Das ist für mich klassisches Scale-up-Denken: Wachstum vor Profit. Das wäre ja alles verständlich, wenn man gerade eine Finanzierungsrunde oder Kapitalerhöhung hinter sich hätte. Wenn du aber Börsenpläne hegst, wie es Bitpanda ja eigentlich tut (der Prospekt für einen IPO im März 2026 war eigentlich schon fertig), dann sind das Zahlen, die den Investoren nicht schmecken werden.
Aber Vorsicht: Die Zahlen beziehen sich nur auf die österreichische GmbH, nicht auf die Schweizer Holding namens Bitpanda AG. Bleibt spannend, ob sich die Investitionen auszahlen. Hoffnung macht wohl, dass sich Kryptowährungen wie Bitcoin zuletzt wieder etwas erholt haben.

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