Bundesschatz: Erfolg mit Steuerhaken
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Die Österreicher sparen gerne: Laut der heute präsentierten Sparstudie 2026 von Erste Bank und Sparkassen halten 83 Prozent Sparen für sehr oder ziemlich wichtig. Das ist der höchste Wert seit 2014! Davon profitiert auch der Bundesschatz: Rund 14 Milliarden Euro sind laut Bundesfinanzierungsagentur bereits veranlagt, fast zehn Milliarden davon kommen von Privaten. Den einfachen Zugang zu österreichischen Staatsanleihen finde ich erfreulich. Finanzminister Markus Marterbauer spart selbst mit. Das passt.
Gut für Maastricht
Spannend finde ich den Gemeinde-Effekt: Veranlagen Gemeinden und andere öffentliche Einheiten beim Bund, werden Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Staatssektors verrechnet. Dadurch sinkt Österreichs ausgewiesene Maastricht-Schuldenquote laut Bundesfinanzierungsagentur bereits um knapp einen Prozentpunkt. Kein Gemeindekredit ist damit getilgt, aber die Kennzahl sieht besser aus. Ein Schatz für den Finanzminister!
Bleibt die Rechnung für die Sparer: Beim einmonatigen Bundesschatz gibt es laut Aussendung 2,45 Prozent jährlich. Neobanken wie Trade Republic und Scalable bieten derzeit aber 2,5 Prozent aufwärts, je nach Modell. Auch das macht die Inflation von 3,2 Prozent nicht wett. Aber ich stelle mir schon die Frage, wieso der Finanzminister unser aller Bundesschatz mit 27,5 Prozent KESt höher besteuert als Einlagen am Sparbuch oder Bankkonto mit nur 25 Prozent.

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