Commerzbank: Unicredit macht Angebot
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Die italienische Großbank Unicredit, Muttergesellschaft der Unicredit Bank Austria AG, hat ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank AG vorgelegt und will ihren Anteil über die 30‑Prozent‑Schwelle heben. Unicredit begründet den Schritt damit, „nicht dauernd darauf achten zu müssen, unter der 30‑Prozent‑Schwelle zu bleiben.“ Ab 30 Prozent muss nämlich ein Pflichtangebot erfolgen.
Schwelle vor Überschreitung
Mit dem Überschreiten der 30 Prozent rücke Unicredit (hält derzeit 26 Prozent) näher an eine mögliche Mehrheitsübernahme heran, auch wenn der Konzern offiziell betont, derzeit keine Kontrollmehrheit anzustreben. Es ist aber evident, dass die Unicredit eine komplette Übernahme anstrebt (hier lesen). Politik und Commerzbank AG lehnen eine Übernahme jedoch strikt ab, was die Lage zusätzlich auflädt. Saftig ist das Angebot aber nicht: 30,80 Euro je Commerzbank‑Aktie heißt nur 4 Prozent Aufschlag zum Schlusskurs vom 13. März. Es wäre überraschend, wenn der der Move erfolgreich sein würde. Für den scheidenden Vorstand Bernd Spalt dürften die kommenden Wochen intensiver werden, als er es sich wohl vorgestellt hat. Er verlässt die Commerzbank Ende des Jahres und will zurück nach Wien. Hier die Aktie der Commerzbank im YTD.

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