Unicredit vs. Commerzbank: Die Saga geht weiter
Veröffentlicht
Lesezeit
&w=1920&q=75)
Die Übernahmeschlacht um die deutsche Commerzbank spitzt sich zu. Hier habe ich dir bereits berichtet. Die italienische Unicredit hat sich nun die Zustimmung der eigenen Aktionäre für eine Kapitalerhöhung gesichert – ein zentraler Schritt für ein mögliches Angebot an die Commerzbank.
CEO Andrea Orcel macht den Anspruch klar: „Wir sind bereit, den nächsten Schritt zu gehen.“
Doch der Widerstand ist massiv. Die Commerzbank stellt sich quer und kritisiert das Vorgehen als zu aggressiv und nicht im Sinne der eigenen Aktionäre.
„Was die Unicredit nach 18 Monaten und zahlreichen Treffen nun auf den Tisch gelegt hat, ist ein Plan, der die Bank, wie sie heute für ihre Kunden funktioniert, zerlegt und unseren Aktionären dafür keine Prämie zahlt“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Michael Kotzbauer gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Wenn du mich fragst, geht es da längst nicht mehr um Fakten, sondern um die mediale Deutungshoheit. Die Unicredit versucht, die Commerzbank schlecht zu reden, und die Commerzbank versucht, das Übernahmeangebot in der Luft zu zerreißen. Als am Rande Beteiligter kannst du dich da zurücklehnen und dir ein Sackerl Popcorn aufmachen.

Autor
ist für dich anonym am Kapitalmarkt unterwegs und bringt die heißesten Storys.
Mehr zum Thema #UniCredit Bank AG
Commerzbank: Unicredit nimmt nächsten Anlauf
&w=3840&q=75)
Commerzbank: Unicredit macht Angebot
&w=3840&q=75)
Mit Kraken vom Krypto-Markt bis zur Wall Street
&w=3840&q=75)
Grünes Licht für Unicredit: Commerzbank gegen feindliche Übernahme
&w=3840&q=75)
Wegen Russland Unicredit gegen EZB, RBI beobachtet
&w=3840&q=75)