Kapsch: Neuer CFO soll es richten
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Die Kapsch Trafficcom AG braucht eine Restrukturierung, weil das Unternehmen nach dem laut Firmenboss Georg Kapsch unvorhersehbaren Wegfall zweier großer Betriebsprojekte in Südafrika und Belarus, einem schwachen Mautmarkt und verzögerten Kundenprojekten einen deutlichen Umsatzrückgang von 530 auf 431 Millionen Euro sowie einen höheren Verlust von 18,7 Millionen Euro verkraften musste. Gleichzeitig haben sinkendes Eigenkapital und steigende Schulden die Finanzlage verschlechtert, sodass mit Banken und Gläubigern eine umfassende Sanierung bis 2028 vereinbart wurde.
CFO muss sparen
Der am 27. Juli zum neuen Finanzvorstand bestellte Markus Richter soll die Umsetzung des Restrukturierungsprozesses vorantreiben. Der ehemalige Rosenbauer-CFO – dort hatte er ebenfalls eine Umstrukturierung zu managen – soll dabei helfen, die mit Banken und Gläubigern vereinbarte Restrukturierung umzusetzen und die Kapitalstruktur des Unternehmens zu stabilisieren.
In einer ersten Stellungnahme vor Analysten gab sich der neue CFO am Mittwoch hinsichtlich der voraussichtlichen Umsatzentwicklung zuversichtlich. Die Kosten zu reduzieren, wird jedoch der Maßstab sein, an dem sein Wirken gemessen wird. Künftig wolle man zudem genau prüfen, in welchen Ländern man sich um Projekte bemühen werde. Das soll unnötige Wege und Kosten vermeiden.

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