Lenzing: Der operative Mann übernimmt
Veröffentlicht
Lesezeit
&w=1920&q=75)
Ich habe schon länger damit gerechnet, dass bei Lenzing AG kein externer Sanierer, sondern ein Manager aus den eigenen Reihen das Steuer übernimmt. Mit Georg Kasperkovitz rückt nun ausgerechnet jener Mann an die Spitze, der als COO die operative Verantwortung für die laufende Transformation getragen hat. Der Aufsichtsrat hat ihn mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt, wie heute verlautbart wurde.
Aus meiner Sicht ist das ein Signal für Kontinuität statt Kurswechsel. Nach den schwierigen Jahren geht es für Lenzing weniger um neue Strategien als um konsequente Umsetzung. Wer die Entwicklung des Konzerns verfolgt hat, weiß: Die Entscheidung lag eigentlich auf der Hand. Jetzt muss der Neue zeigen, dass operative Stärke auch an der Konzernspitze funktioniert.

Autor
ist für dich anonym am Kapitalmarkt unterwegs und bringt die heißesten Storys.
Mehr zum Thema #Lenzing AG
Lukrativ: Lenzing verkauft Oberbank-Aktien
&w=3840&q=75)
Die Vergütung ist da! Was die CEOs im Vorjahr verdienten
&w=3840&q=75)
Raiffeisen Defined Outcome 2029: Geldanlage mit Fahrplan
&w=3840&q=75)
Ach Lenzing! Der nächste CEO zieht Leine
&w=3840&q=75)
Lenzing: Welche Strategie läuft gerade?
&w=3840&q=75)