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Lukrativ: Lenzing verkauft Oberbank-Aktien

Wieso Industriekonzern Lenzing überhaupt Aktien der Oberbank besitzt, wird mit "historisch gewachsen" argumentiert.

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15.04.2026

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Wie du weißt, braucht die Lenzing AG jeden Groschen (ich weiß, das heißt jetzt Cent, aber historisch klingt es besser!), um wieder ordentlich auf die Beine (klick hier) zu kommen. Und da kommen die 6,47 Millionen Euro durch den Verkauf von 85.624 Aktien (für 75,60 Euro je Aktie) der Oberbank AG zu einem richtig guten Zeitpunkt. Es ist der zweite Verkauf innerhalb kurzer Zeit: im Dezember 2025 hatte die Lenzing AG 70.000 Oberbank-Aktien auf den Markt geworden und dafür 5,08 Millionen Euro eingestreift. Wieso der Faserhersteller überhaupt Aktien der Bank besitzt, ist kaum nachvollziehbar und wird mir von der Oberbank AG mit "historisch gewachsen" erklärt. Wobei die Oberbank-Aktie eigentlich bei 80,20 Euro notiert, hier musste die Lenzing AG doch einiges liegen lassen. Trotzdem ist das ein gutes Geschäft!

Die Beteiligung ist wechselseitig: Die Oberbank AG hielt 2023 etwa 3,87 Prozent an der Lenzing AG, sie gehört zu den derzeit nicht dividendenzahlenden Industriebeteiligungen der Bank.

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