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Mietpreisdeckel fatal 2027 ist bei Immos alles wieder gut

Veröffentlicht

10.09.2024

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1 min
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Mietpreisdeckel Immobilien
© Börsianer

Vorstand Stefan (Brezovich) hat heute beim Roundtable des Immobiliendienstleisters Örag (sehr spannend, lies hier mehr!) gesagt, dass wir derzeit das Platzen einer Immobilienblase in Zeitlupe beobachten können. Auch bevorstehende Zinssenkungen werden die kommenden Insolvenzen in der Immobilienbranche nicht aufhalten. Denn auch die Banken werden in punkto Kreditrückzahlungen ungeduldiger, sagt Stefan. Sein Vorstandskollege Michael (Buchmeier) rechnet erst wieder 2027 („safe heaven in 27“) mit einer vollkommene Gesundung des Markts. Es wird zu wenig gebaut. „Ist es Ihnen schon aufgefallen, in der Stadt sind die Baukräne verschwunden“, sagt Michael.

KIM-Verordnung kein großes Thema mehr

Die Nachfrage nach Mietwohnungen sei enorm, für 60 Wohnungen im Althan-Quartier gibt es derzeit 287 Besichtigungen. Hier werden auch 18 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Aber auch Eigentum, vor allem gebrauchte Immos, können sich wieder mehr Menschen leisten, die KIM-Verordnung sei für viele kein großes Thema mehr. Fazit: Die Hemmschwelle ist nicht mehr da. Allgemein gilt: Es gibt, vor allem auch wegen der starken Zuwanderung, zu wenig Wohnungen.

Mietpreisdeckel kontraproduktiv

Ein Mietpreisdeckel würde da nicht helfen, ist Stefan überzeugt.

„Die Konsequenz eines Mietpreisdeckels ist, dass noch weniger gebaut wird. Weil 9 bis 10 Euro pro Quadratmeter die Kosten einfach nicht decken. Schon bei den derzeit 13 bis 14 Euro pro Quadratmeter sind die Kosten nicht drin. Dieses Vehikel ist kontraproduktiv einer Wohnungsnot entgegenzuwirken. Das Wohnungsangebot von der öffentlichen Hand muss hier deutlich erhöht werden“, sagt mir Stefan.

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