Österreichs Versicherer rocken primär im Ausland
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Die fünf international tätigen österreichischen Versicherungsgruppen haben ihr Auslandsgeschäft 2025 massiv vorangetrieben: Das im Ausland erzielte Prämienvolumen sprang auf 14,3 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit übertrifft das Auslandsgeschäft das Heimgeschäft, das machte zuletzt um die 11 Milliarden Euro aus. Der Auslandsanteil erreicht nun 56 Prozent. Das belegt der neu erschienene veröffentlichte Foreign Insurance Business Report 2026 der FMA. Die wichtigsten Märkte bilden Tschechien (22 Prozent) und Polen (18 Prozent), gefolgt von Rumänien, Ungarn, Türkei und Slowakei. Diese sechs Länder vereinen rund 70 Prozent des gesamten Auslandsvolumens. Besonders stark positionieren sich die heimischen Versicherer in Tschechien und der Slowakei – dort erobern sie jeweils knapp über 40 Prozent. Marktanteil.
FMA-Vorständin Mariana Kühnel betont: "Die breite regionale Aufstellung eröffnet Wachstumschancen in unterschiedlichen Märkten und trägt dazu bei, wirtschaftliche Entwicklungen einzelner Länder besser abzufedern."
Verschiebung Richtung Westen
Die breite regionale Streuung federe wirtschaftliche Schwankungen einzelner Länder ab. Für 2026 prognostiziert die FMA eine markante geografische Verschiebung: Die Übernahme der deutschen Nürnberger Versicherung durch die Vienna Insurance Group (mehr hier) verlagert deren Schwerpunkt etwa nach Westeuropa.

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