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Trommelwirbel: RBI gegen Rasperia

Die Raiffeisen Bank International AG rechnet bereits in den kommenden Tagen mit einer Entscheidung im Schadenersatzfall gegen den russischen Strabag-Aktionär.

Veröffentlicht

21.09.2026

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"In den kommenden Tagen", lässt mir die RBI ausrichten, rechnet die Bank mit einer Entscheidung des Wiener Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Sachen Schadenersatzklage gegen die russische Rasperia. Erinnere dich: Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hatte im August 2026 eine Klage in Höhe von 3,15 Milliarden Euro eingereicht. Es geht um eine Entschädigung für angeblich unrechtmäßige Abbuchungen von den Konten der russischen Tochter AO Raiffeisenbank (ich hatte dir berichtet). Vollstreckt soll sie gegen Vermögenswerte der Rasperia werden, dazu zählen vor allem durch EU-Sanktionen eingefrorene 28,5 Millionen Strabag-Aktien samt nicht ausgezahlter Dividenden. Die Klage ist möglich, weil aufgrund des EU-Sanktionspakets, EU-Unternehmen bei mangelndem Rechtsschutz in Russland Schadenersatzansprüche vor europäischen Gerichten einreichen dürfen.

Falls die RBI recht bekommt, würde ein Verwalter mittels Exekutionsverfahren die Strabag-Aktien verkaufen und den Erlös der RBI auszahlen. Die Stabag-Aktien haben bei einem Kurs von aktuell 107,20 Euro je Aktie einen Wert von 3,06 Milliarden Euro. Strabag-CEO Stefan Kratochwill würde sich sehr über mehr Streubesitz freuen!

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Börsianer Insider

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