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RBI und Addiko: Was folgt jetzt?

94,8 Prozent der Aktionäre haben das Übernahmeangebot der Raiffeisen Bank International AG für Aktien der Addiko Bank bisher angenommen. Was bringt das der RBI?

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03.11.2026

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© RBI
Die Addiko-Tochter in Serbien soll in die Raiffeisen Serbien integriert werden.

Mit der erfolgreichen Übernahme - 94,8 Prozent der Aktionäre haben das Angebot bisher angenommen - der Addiko Bank AG (es fehlen noch Genehmigungen) öffnen sich für die Raiffeisen Bank International AG (RBI) Türen zu neuen, aber auch bereits bekannten - weil einst verlassenen - Märkten. Denn aus Slowenien war die RBI 2016 mit fliegenden Fahnen abgereist. Jetzt bekommt sie wieder (unfreiwillig?) einen Fuß in die Tür. Und seien wir uns ehrlich, mit dem aktuellen Platz 10 unter den Banken in Slowenien, der von der Addiko Bank eingenommen wird, kann die RBI nicht zufrieden sein. Weil, das kann gar nichts. Hier wird die Bank Übernahmekandidaten ins Auge nehmen müssen, auch ein Verkauf ist möglich.

Der wichtigste Markt und Perle für die RBI ist Kroatien, dort ist sie durch die Addiko Bank jetzt auf Platz 4, in Serbien auf Platz 3 (wird in bestehende Raiffeisen Bank in Serbien integriert), Montenegro ist hingegen Neuland für die RBI. Auf RBI-CEO Michael Höllerer kommen da ungeplant völlig neue Risikovorgaben hinzu, denn eigentlich hätten die Addiko-Töchter Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro an die Alta Group verkauft werden sollen. Durch die Insolvenz der Alta Banka und die Verhaftung von Alta-Group-Chef Davor Macura (ich hatte dir berichtet) sind hier die Karten neu gemischt.

Börsianer Insider

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Börsianer Insider

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