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Nervenkitzel: Addiko Bank als heiße Kartoffel

Wie ich prophezeite, musste die Raiffeisen Bank International AG ihr Angebot für alle Aktien der Addiko Bank nachbessern. Die slowenische NLB dürfte trotz deutlich besserem Angebot wieder leer ausgehen.

Veröffentlicht

13.05.2026

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Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat in der Übernahmeschlacht um die Addiko Bank AG mit ihrem nachgebesserten Angebot von 26,50 Euro Öl ins Feuer gegossen oder wie man früher sagte, den Fehdehandschuh aufgenommen. Wie ich dir berichtete, gibt es ein Ringen um die Aktien der Addiko Bank AG: Kontrahenten sind die slowenische NLB, die 29 Euro je Aktie bietet, und die RBI, die ihr Angebot jetzt von 23,05 auf 26,50 Euro je Aktie erhöhte. Beide Bieter wollen 75 Prozent der Aktien einheimsen. Wer hat die besseren Chancen, wirst du dich fragen? Nun ja, für Aktionär Alexander Schütz, der rund 10 Prozent, der über seine S Quad Handels- und Beteiligungsgesellschaft 9,99 Prozent besitzt, ist die Antwort, nach der Nachbesserung der RBI, klar:

"Aus meiner Sicht macht es absolut Sinn sich für Raiffeisen zu entscheiden da die Transaktionssicherheit wesentlich höher ist als bei dem Angebot der NLB Bank aufgrund des historischen Streits der Ljubljanska banka (Vorgänger der NLB) aus dem Jahr 1991 mit Kroatien. Die Bewertung ist aus meiner Sicht jetzt auch fair", schreibt mir Alexander begeistert!

Falls alle Großaktionäre (klick hier) so denken, hat die RBI schon 63,25 Prozent. Dann müssten von den Privataktionären noch etwa 12 Prozent verkaufen. Das ist immer noch ein erklecklicher Anteil. Ich bin gespannt und bleibe für dich dran!

Börsianer Insider

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Börsianer Insider

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