OMV-Tochter: Steht der Zeitplan?
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Da es noch keine Ad-hoc Meldung gab, dass sich das Closing des Mega-Deals zur Borouge International Group (lies hier nach) wegen des Kriegs im Nahen Osten (die Adnoc-Tochter XRG ist Großaktionär) im ersten Quartal nicht ausgehen wird (das sollten die verantwortlichen Personen 20 Tage vor Quartalsende wissen), warte ich mit Spannung - nicht nur auf das Closing - sondern natürlich auf die Namen des CEO und der Vorstandsmitglieder, die das neue Unternehmen in die Zukunft führen werden. Ich vermute, dass die Bestellung des neuen Vorstandsteams der Borouge International Group (die hier halte ich für interimistisch) auch mit der Ernennung des neuen CEOs der OMV AG zusammenhängt. Anders ist es für mich nicht zu erklären, wieso der OMV-Aufsichtsrat derart lange braucht, um einen Nachfolger für Alfred Stern zu ernennen. Es sei denn, die Aufgabe, eine neue Strategie für die OMV AG zu entwickeln, übersteigt die Kräfte der Kandidaten. Oder es tobt ein Machtkampf der anderen Art. So viele Möglichkeiten erfreuen mein Herz!
Und noch eine Frage stelle ich mir: Was passiert mit Borealis-Chef Stefan Doboczky, der angeblich OMV-Chef werden will, den aber der OMV-Betriebsrat ablehnt? Hat er Chancen auf den Borouge-Job? Fachlich ist er in der Chemiebranche sicher besser aufgehoben.
Ich übe mich daher in Geduld. Ein mir sonst ferner Wesenszug, aber ich lerne im Alter dazu.

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