Insider

OMV-Tochter: Steht der Zeitplan?

Die Borouge International Group soll im ersten Quartal 2026 mit dem Closing des Fusionsdeals ihre Arbeit aufnehmen. Geht sich das trotz des Kriegs im Nahen Osten aus? Und wer wird das Unternehmen leiten?

Veröffentlicht

11.03.2026

Lesezeit

1 min
Teilen auf
© Borouge

Da es noch keine Ad-hoc Meldung gab, dass sich das Closing des Mega-Deals zur Borouge International Group (lies hier nach) wegen des Kriegs im Nahen Osten (die Adnoc-Tochter XRG ist Großaktionär) im ersten Quartal nicht ausgehen wird (das sollten die verantwortlichen Personen 20 Tage vor Quartalsende wissen), warte ich mit Spannung - nicht nur auf das Closing - sondern natürlich auf die Namen des CEO und der Vorstandsmitglieder, die das neue Unternehmen in die Zukunft führen werden. Ich vermute, dass die Bestellung des neuen Vorstandsteams der Borouge International Group (die hier halte ich für interimistisch) auch mit der Ernennung des neuen CEOs der OMV AG zusammenhängt. Anders ist es für mich nicht zu erklären, wieso der OMV-Aufsichtsrat derart lange braucht, um einen Nachfolger für Alfred Stern zu ernennen. Es sei denn, die Aufgabe, eine neue Strategie für die OMV AG zu entwickeln, übersteigt die Kräfte der Kandidaten. Oder es tobt ein Machtkampf der anderen Art. So viele Möglichkeiten erfreuen mein Herz!

Und noch eine Frage stelle ich mir: Was passiert mit Borealis-Chef Stefan Doboczky, der angeblich OMV-Chef werden will, den aber der OMV-Betriebsrat ablehnt? Hat er Chancen auf den Borouge-Job? Fachlich ist er in der Chemiebranche sicher besser aufgehoben.

Ich übe mich daher in Geduld. Ein mir sonst ferner Wesenszug, aber ich lerne im Alter dazu.

Börsianer Insider

Autor

Börsianer Insider

ist für dich anonym am Kapitalmarkt unterwegs und bringt die heißesten Storys.

Teilen auf