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Cyberangriff: Software von VAS AG betroffen

Der an der Wiener Börse gelistete Fernwärme-Lieferant VAS AG ist Opfer eines Cyberangriffs. Und damit nicht das einzige. Jeder siebente Angriff in Österreich ist erfolgreich.

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15.09.2025

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© Börsianer/KI optimiert

Ich lese gerade, dass das IT-System der VAS AG (an der Börse Wien im Direct Market Plus gelistet) Opfer eine Cyberattacke ist, das Unternehmen weiß noch nicht, wieviel sie das kosten wird.

"In welchem Umfang ein tatsächlicher Schaden entstanden ist, ist derzeit noch nicht bekannt, auch mögliche Folgeschäden lassen sich noch nicht beziffern", heißt es in der Ad-hoc-Meldung.

Hast du gewusst, dass jeder siebente Cyberangriff in Österreich erfolgreich ist? Das erfahre ich zumindest in einer Studie von KPMG vom Mai 2025 und will dir das natürlich nicht vorenthalten! Energieversorgung (und das macht die VAS AG durch ihre Fernwärme) gehört laut TÜV Cybersecurity Studie zu den meist attackierten Stellen, 91 Prozent der Befragten halten sich für gut geschützt. Auch PWC hat für ihre Studie "Global Digital Trust Insights" interessante Zahlen zusammengetragen: 63 Prozent der befragten Führungskräfte aus 77 Ländern rechnen mit einem höheren Cyberbudget, 47 Prozent in Österreich sagen, Cyberrisiken sind die größte Bedrohung für heimische Unternehmen. Auch spannend: Eine durchschnittliche Datenpanne kostet Unternehmen laut den Befragten rund 3,3 Millionen US-Dollar. Das geht dann schon ans Eingemachte, besonders für kleinere Unternehmen.

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