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ESG-Ranking: AGs als klare Spitzenreiter

Börsennotierte Unternehmen schneiden bei ESG-Bewertungen deutlich besser ab als nicht-börsennotierte. Kein Zufall: Die EU-Regulatorik trägt Früchte.

Veröffentlicht

04.12.2024

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1 min
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ESG Rating Unternehmen
© KI generiert
Gute ESG-Ratings weisen vermehrt jene Unternehmen auf, die konkreter Berichtspflicht unterliegen. Telekommunikation, Medien und Technologie ist als Branche Vorreiter.

PWC Österreich analysiert jährlich die Nachhaltigkeitsleistung der 140 umsatzstärksten Unternehmen des Landes. Die Methodik basiert auf den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und berücksichtigt öffentlich zugängliche Berichte wie Nachhaltigkeits- und Lageberichte. Besonders auffällig: Börsennotierte Unternehmen nehmen eine klare Vorreiterrolle in der ESG-Transformation ein und erzielen eine doppelt so hohe Performance wie nicht-börsennotierte. Siehe hier:

Wie gut sind Unternehmen bei ESG von EY

Mitverantwortlich dafür sind regulatorische Vorgaben, Offenlegungspflichten und der Druck der Finanzmärkte sowie Stakeholder. Es zeigt sich: Die EU-Regeln fördern die nachhaltige Transformation wie geplant.

Branchen im Vergleich

Besonders gut schneiden Technologie, Medien, Telekommunikation (TMT) sowie Finanzdienstleister ab. Schlusslicht bleibt die Nahrungsmittelindustrie. Hier die Übersicht zu den Branchen-Leadern.

Branche
Bestes Unternehmen
Energie- und Versorgungsunternehmen
Verbund AG
Finanzdienstleister
Oberbank AG
Infrastruktur und Bauwesen
Wienerberger AG
Metallverarbeitung, Maschinenbau und KFZ
AMAG Austria Metall AG
Telekommunikation, Medien und Technologie (TMT)
AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG
Nahrungs- und Genussmittel, Getränke
AGRANA Beteiligungs-AG
Papier und Holz
Heinzel Holding GmbH
Pharma und Chemie
Greiner AG
Transport und Logistik
Österreichische Post AG
Sonstige
SWARCO AG und Constantia Flexibles Holding

Berichterstattung

Ab 2025 berichten rund 100 Unternehmen erstmals nach der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), gefolgt von etwa 1.400 weiteren Unternehmen im Jahr 2026 sowie später börsennotierten KMU. Die erste Gruppe steht besonders im Fokus der Anforderungen der EU-Taxonomie und ESRS.

Daniel Nutz

Autor

Daniel Nutz

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