Kapitalgedeckte Pensionen? International total normal!
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Große Aufregung kam heute über die gar nicht neue Forderung von Bundeskanzler Christian Stocker auf, künftig einen Teil der Pensionen über einen staatlichen Zukunftsfonds abzusichern: Ein Teil der Dividenden aus Bundesbeteiligungen soll langfristig am Kapitalmarkt investiert und damit über Jahrzehnte Pensionsvermögen aufgebaut werden. Der ÖGB warnt gar davor, Pensionen als „Wette auf die Börse“ zu sehen.
Internationale Vorbilder
Dass das international gang und gäbe ist, zeigt ein Vergleich: Laut OECD erreicht das kapitalgedeckte Pensionsvermögen in Österreich derzeit gerade einmal 7,2 Prozent des BIP, in Deutschland sind es 6,4 Prozent. Dort ist allerdings eine Änderung geplant: Mit der sogenannten Frühstartrente soll eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aufgebaut werden. Ganz anders sieht es in Ländern aus, die seit Jahrzehnten auf kapitalgedeckte Vorsorge setzen: Dänemark 206,4 Prozent, Island 191,3 Prozent, Schweiz 166,9 Prozent, Kanada 157,9 Prozent, USA 153,3 Prozent, Niederlande 150,9 Prozent, Australien 135,1 Prozent und Schweden 115,8 Prozent.
Land | Pensionsvermögen (% BIP) |
|---|---|
Dänemark | 206,4 % |
Island | 191,3 % |
Schweiz | 166,9 % |
Kanada | 157,9 % |
USA | 153,3 % |
Niederlande | 150,9 % |
Australien | 135,1 % |
Schweden | 115,8 % |
Österreich | 7,2 % |
Deutschland | 6,4 % |
Quelle: OECD, Pensions at a Glance 2025, Daten Ende 2024 bzw. letztes verfügbares Jahr.

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