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RBI in Russland: Klagen und Hoffnung

Ein russisches Gericht hebt das Verkaufsverbot für Raiffeisen Russland auf – doch neue Klagen und Milliardenabschreibungen zeigen: Der Weg zum Rückzug aus Russland bleibt für die RBI steinig.

Veröffentlicht

06.08.2025

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1 min
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Make it happen, lautet der Slogan von CEO Johann Strobl und der RBI. In Russland bekommt dieser doppelte Bedeutung.

Jetzt ist schon wieder was passiert. Nein, das ist kein Wolf-Haas-Krimi, sondern mein Update für dich bezüglich der Raiffeisen Bank International AG (RBI) und deren Russland-Geschäft. Und zwar zwei Dinge.

Zunächst positiv: Ein russisches Gericht hat tatsächlich das Verkaufsverbot von Raiffeisen Russland aufgehoben – ich hatte dir zuletzt über diverse Klagen berichtet. Freilich musste die russische AO Raiffeisenbank dafür bereits am 24. Juli 1,2 Milliarden Euro Erlöse aus der Vollstreckung von Ansprüchen gegen Rasperia ausbuchen, wie aus einer Meldung hervorgeht.

Absurd wirkende Klage

Wenn du glaubst, damit ist die RBI die Klagen aus Russland los, irrst du dich. Jetzt wirft R-Pharm, das beim Corona-Impfstoffs Sputnik V involiert war, der RBI vor, beim Verkauf einer Produktionsstätte im bayerischen Illertissen versagt zu haben. Laut der russischen Wirtschaftszeitung Wedomosti geht es um angeblich entgangene Gewinne, weil das Werk nicht wie geplant veräußert wurde, lese ich heute über die Austria Presse Agentur (APA).

Wenn du mich fragst, ob die RBI einen Schritt weiter ist beim möglichen Verkauf der Russland-Tochter, sage ich: Njet!

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