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Watchlist: Zwischen ATX-Rekord und KI-Risiken

Die vergangene Woche brachte Rekordzahlen an der Börse, spannende Ausblicke von Amundi und neue Impulse durch KI. Was Investoren jetzt wissen sollten.

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28.11.2025

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Der ATX erreichte ein Rekordhoch und die KI beeinflusst die Phantasie vieler Asset Manager.

Vergangene Woche gab es einiges zu fiebern – per Liveticker mit der U17-Nationalmannschaft zittern, die dann knapp an der Sensation des Weltmeistertitels vorbeischrammte, oder eben am Freitagnachmittag die Livedaten des ATX via Baha Wealth: Am Mittwoch schloss der ATX erstmals in seiner Geschichte mit mehr als 5.000 Punkten (mehr hier). Ins Wochenende ging’s dann mit 5.009 Punkten – nicht schlecht!

Der ATX in den vergangenen 10 Jahren.

Du fragst dich aber vermutlich eher, wie es weitergeht. Um diese Frage zu beantworten, lud Amundi Austria vergangene Woche zum Investment Outlook in die französische Botschaft. Und die Message der Amundi-Experten würde ich wie folgt zusammenfassen: Aktien bleiben 2026 trotz geopolitischer Risiken und hoher Bewertungen attraktiv – getragen von KI-Investitionen und einer moderaten Konjunktur. Allerdings mit Fokus auf Diversifizierung über Regionen, Sektoren und Stile, da die Konzentration in US-Märkten Risiken birgt. Die Attraktivität europäischer Aktien dürfte zunehmen – vor allem bei Industrie-, Infrastruktur- und Verteidigungswerten sowie Small- und Mid-Caps, gestützt durch Reformen, Investitionsprogramme und einen strukturell schwächeren US-Dollar.

KI und Jobwechsel

Ja, über die KI wird viel diskutiert. Eine neue MIT-Studie legt übrigens nahe, dass bereits jetzt 12 Prozent der US-Jobs durch KI ersetzt werden könnten – besonders betroffen: die Finanzwirtschaft.

Dass Ingo Bleier seinen Job als Vorstand der Erste Group Bank AG 2026 aufgibt, hat vermutlich weniger mit der KI zu tun (mehr hier). Die Österreichische Post AG machte mit dem Erwerb von 70 Prozent am bulgarischen E-Commerce-Dienstleister euShipments.com AD von sich hören und die Anadi Bank AG gab bekannt, ihr Listing an der Wiener Börse aufzugeben.  

Vergangene Woche präsentierten unter anderem:

  • die Vienna Insurance Group AG (VIG) ein starkes Vorsteuerergebnis und hob den Ausblick an,

  • die Oberbank solide Kennzahlen mit hoher Eigenkapitalrendite,

  • und UBM verringerte den Verlust deutlich, stärkte die Liquidität auf knapp 200 Millionen Euro und verzichtet vorsorglich auf eine Dividende.

Was kommt kommende Woche?

Die Berichtssaison neigt sich langsam dem Ende entgegen. Am Donnerstag, dem 4. Dezember, steht der Halbjahresfinanzbericht 2025/26 der Zumtobel Group AG an.

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Börsianer Insider

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