Nachhaltigkeit als Fundament für Wachstum und Verantwortung
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Nachhaltigkeit ist für wienerberger seit jeher die Grundlage der gesamten Unternehmensstrategie. Das Unternehmen versteht ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung als untrennbare Einheit – und als zentralen Wachstumstreiber.
Schon lange bevor europäische Vorgaben die Integration von Nachhaltigkeit in die Unternehmensberichterstattung forderten, hat wienerberger begonnen, ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Klimaschutz, Ressourcenschonung und leistbares Wohnen zusammenbringen. Nachhaltigkeit wird damit zu einer klaren strategischen Ausrichtung.
Drei Säulen für nachhaltiges Handeln
Die Nachhaltigkeitsstrategie von wienerberger basiert auf drei Schwerpunkten: Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität. Ziel ist es, Emissionen deutlich zu senken, Ressourcen zu schonen und natürliche Lebensräume zu fördern.
Im Bereich Dekarbonisierung setzt das Unternehmen auf erneuerbare Energien, effiziente Produktionsprozesse und innovative Technologien. Die Kreislaufwirtschaft folgt dem Prinzip Re-use, Re-duce, Re-cycle: Materialien werden wiederverwertet, Abfälle minimiert und Rohstoffe aus bestehenden Gebäuden zurückgewonnen. Ein Beispiel ist der in den Niederlanden entwickelte „CicloBrick“, der bereits zu 20 Prozent aus Sekundärrohstoffen besteht. Auch Biodiversität spielt eine wichtige Rolle. An allen Standorten werden Maßnahmen zur Förderung lokaler Ökosysteme umgesetzt. Bis 2026 sollen rund 100.000 Bäume gepflanzt werden – als Beitrag zum Schutz und zur Regeneration von Naturflächen.
Größe als Hebel für Veränderung
Als international tätiger Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitenden verfügt wienerberger über die Möglichkeit, nachhaltige Innovationen weltweit zu multiplizieren. Lösungen, die an einem Standort entwickelt werden, lassen sich global ausrollen und lokal anpassen. Damit wird die Unternehmensgröße zu einem entscheidenden Hebel, um wirksame Veränderungen voranzutreiben.
Diese globale Aufstellung bietet zudem wertvolle Erfahrungsräume. So lässt sich beispielsweise die in Südosteuropa etablierte Tropfbewässerung auch in Regionen anwenden, die künftig von zunehmender Trockenheit betroffen sind. Gleichzeitig entstehen an allen Standorten individuelle Nachhaltigkeitspläne, die sich an die jeweiligen ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen.
Verantwortung der Bauwirtschaft
Die Bauindustrie verursacht weltweit rund 40 Prozent der CO₂-Emissionen – ein Umstand, der zugleich Verantwortung und Antrieb bedeutet. wienerberger will als Teil der Lösung mitwirken: mit Baustofflösungen, die über Jahrzehnte hinweg Energie sparen, und Konzepten, die Städte widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen. Ziegelgebäude sind von Natur aus langlebig und energieeffizient. In Verbindung mit modernen Technologien wie Photovoltaik- und Regenwassermanagementsystemen entstehen Synergien, die den ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. So wird der Bausektor schrittweise vom Emissionstreiber zum aktiven Mitgestalter der Klimawende.
Innovation mit Wirkung
Innovation und Nachhaltigkeit sind bei wienerberger eng miteinander verknüpft. Jede neue Entwicklung – ob Produkt, Prozess oder Dienstleistung – wird daraufhin geprüft, welchen Beitrag sie zu Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft oder Ressourcenschonung leistet.
Im Wohnbau ermöglichen intelligente Architektur, digitale Steuerung und hocheffiziente Dämmmaterialien Gebäude, die nahezu ohne externe Energie auskommen. In der Infrastruktur sorgen Systeme zur Regenwassernutzung dafür, Überschwemmungen zu vermeiden und Grundwasserreserven zu stabilisieren. In der Landwirtschaft reduzieren 360-Grad-Bewässerungssysteme den Wasserverbrauch und sichern Erträge. Diese Beispiele zeigen, dass technologische Innovationen nicht nur ökologische Vorteile bringen, sondern auch wirtschaftliche Stabilität und Versorgungssicherheit fördern.
Nachhaltiges Wachstum als Maßstab
Mit seinen Lösungen schafft wienerberger jedes Jahr die Infrastruktur für eine Stadt mit rund 300.000 Menschen. Damit übernimmt das Unternehmen eine doppelte Verantwortung – ökologisch wie sozial. Es geht nicht nur um ressourcenschonendes Bauen, sondern auch um leistbaren Wohnraum, sichere Wasserversorgung und klimaresiliente Städte.
Nachhaltiges Wachstum wird dabei nicht ausschließlich an wirtschaftlichen Kennzahlen gemessen. Neben Umsatz und Ergebnis spielen ökologische und gesellschaftliche Indikatoren eine gleichwertige Rolle: von der CO₂-Reduktion über Recyclingquoten bis hin zu Arbeitssicherheit und Diversität.
Bereits 2024 waren 99,3 Prozent der verkauften Produkte wiederverwertbar – ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.
👉 Infobox:
wienerberger ist führender Anbieter von innovativen, ökologischen Lösungen für die gesamte Gebäudehülle in den Bereichen Neubau und Renovierung sowie für Infrastruktur im Wasser- und Energiemanagement. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitern weltweit ermöglicht wienerberger mit seinen Lösungen energieeffizientes, gesundes, klimafreundliches und leistbares Wohnen. An über 200 Produktionsstandorten erwirtschaftete wienerberger im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 4,5 Mrd. € und ein operatives EBITDA von 760 Mio. €.
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