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Ettl geht: FMA braucht neuen Vorstand

Mit seinem Wechsel zum IWF ab November 2026 endet eine prägende Ära in der Finanzmarktaufsicht, während die Suche nach seiner Nachfolge politische Spannung verspricht.

Veröffentlicht

17.03.2026

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Helmut Ettl wird nach Washington ziehen.

Manche Dinge, glaubt man, geschehen nie. Etwa, dass Helmut Ettl die Finanzmarktaufsicht (FMA) verlässt. War er doch seit 2008 im Führungsgremium und nach außen ein relativ lautes und konsequentes Sprachrohr. Jetzt wechselt er nach Washington, wo er ab 1. November 2026 als Exekutivdirektor im Internationalen Währungsfonds (IWF) tätig sein wird. Dort vertritt er die Stimmrechtsgruppe Österreich–Türkei–Ungarn–Tschechien–Slowakei–Slowenien–Kosovo im 25-köpfigen Exekutivdirektorium, ist also für die tägliche Geschäftsführung des Fonds verantwortlich. Der heute 60-Jährige bringt dafür jahrzehntelange Aufsichtserfahrung mit – unter anderem als Mitglied des EZB-Aufsichtsgremiums seit 2014 sowie als stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde seit 2023. Gratulation, den Wechsel kann man als Karriereschritt sehen! Den Job hatte bislang nur ein Österreicher (erinnere ich an Hans Prader)!

Ab jetzt darf man sich Gedanken machen, wer Helmut, der auf einem Ticket der Sozialdemokraten in den FMA-Vorstand entsandt wurde, als neuer Co-Vorstand Mariana Kühnel (ÖVP-Ticket) folgen wird. Helmut war (und ist) schon eine harte Socke, so einfach wird er nicht zu ersetzen sein.

Börsianer Insider

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Börsianer Insider

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