Flughafen: Kein Hunger auf Übernahmen
Veröffentlicht
Lesezeit
&w=1920&q=75)
Auch wenn im Moment viele Flieger – wegen des Iran-Kriegs – am Boden stehen, wächst die Luftfahrtbranche. So präsentierten auch die Vorstände der Flughafen Wien AG, Günther Ofner und Julian Jäger, heute ein Passagierwachstum von 4,9 Prozent im abgelaufenen Jahr über die Gruppe. Besonders zum Wachstum trugen der Malta Airport (+12,3 Prozent) und der Flughafen Kosice (+12,2 Prozent) bei. Jetzt denkst du dir vielleicht, dass die beiden Vorstände weiter Ausschau nach Übernahmekandidaten halten. Doch weit gefehlt, wie mir Günther heute sagt:
„Pensionsfonds haben in den vergangenen Jahren Flughäfen als Investment entdeckt. Dadurch sind die Preise dermaßen in die Höhe geschossen, dass es rein ökonomisch keinen Sinn ergibt, Übernahmen anzustreben.“
&w=1920&q=75)
Dividende bleibt
Das liegt daran, dass diese Pensionsfonds mit recht ambitionierten Renditevorstellungen von 3 bis 4 Prozent in solche Investments gehen. Und wie du weißt, hat auch der Flughafen einen solchen Großaktionär bei sich sitzen. Der australische IFM Global Infrastructure Fund hält im Moment 44,3 Prozent – und wollte, wie du sicher mitbekommen hast, einmal die Mehrheit, scheiterte aber.
Zumindest mit dem Output ihrer Aktien können die Australier zufrieden sein. Obwohl wegen einer Sonderabschreibung von 55,3 Millionen Euro infolge des Projektendes der dritten Piste (mehr hier) der operative Gewinn um 8,7 Prozent auf 280 Millionen Euro zurückgeht, bleibt man bei 1,65 Euro Dividende pro Aktie. Damit liegt die Rendite bei 3 Prozent. Darüber dürfen sich natürlich auch das Land Niederösterreich und Wien (jeweils 20 Prozent) sowie die Mitarbeiterstiftung (10 Prozent) freuen.

Autor
ist für dich anonym am Kapitalmarkt unterwegs und bringt die heißesten Storys.
Mehr in der KategorieInsider
Ziel erreicht: Palfinger zieht in den ATX ein
&w=3840&q=75)
Kaufen die Mullahs jetzt Bitcoin?
&w=3840&q=75)
Zeit zum Handeln: verlängerte Handelszeiten wochentags & samstags
&w=3840&q=75)
Watchlist: Die Martins kommen!
&w=3840&q=75)
Der Nächste kommt: Hauer übernimmt von Höllerer
&w=3840&q=75)