Strabag-Aktie: Unter Druck nach Millionenverkauf
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Dass die Aktie der Strabag SE am Donnerstag um mehr als 7,5 Prozent abfiel, hat einen Grund: Die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien hat rund 2 Millionen Aktien (im Wert von etwa 180 Millionen Euro) auf den Markt gegeben. Das sind 1,76 Prozent des Strabag-Grundkapitals. Damit ist die Raiffeisen Holding nach der Haselsteiner Privatstiftung im März 2025 und der Uniqa Insurance Group AG (ich hatte dir hier ausführlich berichtet) Ende Mai 2025 die Dritte im Bunde des Strabag-Syndikats, die die nicht-syndizierten Aktien auf den Markt wirft.
Laut Informationen von Bloomberg sollen die Anteile um 86,5 Euro je Aktie angeboten worden sein – also deutlich unter dem Mittwoch-Kurs von 97,40 Euro! Für die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien hat sich die zwischenzeitliche Aufstockung – um die Anteile des sanktionierten russischen Oligarchen über Rasperia unter 25 Prozent zu drücken – aber gelohnt – siehe den Chart der letzten zwei Jahre. Für den Streubesitz und den Handel ist der Verkauf natürlich auch ein gutes Zeichen.

Zuletzt lag der Streubesitz laut Strabag-Webseite bei 16,2 Prozent. Mit der Transaktion, deren Closing für den 23. Februar 2026 geplant ist, werde er auf 18 Prozent steigen. Die Analysten der Erste Group Bank AG stuften die Strabag-Aktie übrigens von Kaufen auf Halten zurück, das Kursziel wird aber von 95,3 (wurde bereits vor einigen Tagen erreicht) auf 108,9 Euro angehoben.

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