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Steyr Motors: Alles richtig gemacht

Die Steyr Motors AG ist das perfekte Beispiel, wie Private Equity erfolgreich funktionieren kann. Jetzt will das US-Softwareunternehmen Red Cat Holdings den Spezialmotorenhersteller übernehmen.

Veröffentlicht

19.10.2026

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© APA-Images / fotokerschi / WERNER KERSCHBAUMMAYR

Am meisten freut sich sicher der letzte verbliebene Ankeraktionär, die B&C Holding Österreich (hält 15 Prozent), über das aktuelle Übernahmeangebot (39 Euro je Aktie) von Red Cat Holdings für alle Aktien der Steyr Motors AG. Die B&C hatte sich beim IPO am 30. Oktober 2024 9,90 Prozent gesichert (der Emissionspreis betrug 14 Euro) und den Anteil auf 15 Prozent aufgestockt. Private-Equity-Eigentümer Mutares (hat Steyr Motors börsenfit gemacht) war bereits vor etwa einem Jahr ausgestiegen. Der Verkauf wird jetzt einige Millionen in die B&C-Kassen spülen.

Den Deal mit Red Cat hat Steyr Motors CEO Julian Cassutti (war früher bei Mutares) orchestriert. Der Standort Österreich soll gestärkt und ausgebaut werden, Red Cat will damit auch eine größere Präsenz in Europa aufbauen. Jetzt müssen bis 18. Dezember 2026 mehr als die Hälfte der Aktionäre (50+1) das Angebot von Red Cat annehmen. Die Analysten von Oddo haben die Aktie auf 12-Monatssicht mit 50 Euro eingeloggt, Nuways mit 49 Euro. Ich bin gespannt, wie die Aktionäre reagieren. Derzeit notiert die Aktie bei 36,84 Euro.

© Börsianer
Hier habe ich Julian Cassutti für dich. Der CEO der Steyr Motors AG war vor einem Jahr bei der Börsianer Private Equity Lounge, er unterstützt das Übernahmeangebot von Red Cat.

Wie ich hier lese (klick), profitiert Red Cat in der Sparte der unbemannten Überwasserfahrzeuge (für einsatzkritische militärische und zivile Zwecke) von der Expertise von Steyr Motors. So der Plan.

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Börsianer Insider

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