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Voestalpine ESG-Kosten und Bonmots zum Aufsichtsrat

Veröffentlicht

03.07.2024

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Voestalpine Vorstand Aufsichtsrat ESG
© Voestalpine AG

Hauptversammlungen, wie jene heute von der Voestalpine AG, sind dazu da, Sachen zu erfahren, die man sonst nur sehr schwer herausfindet. Dank Fragenkatalog (klick hier) vom Interessensverband für Anleger (IVA) weißt du jetzt, dass sich der Anteil an erneuerbarer Energie (grüner Strom und Biogas) bei der Voestalpine AG auf rund drei Prozent beläuft. Das sollte sich mit den Lichtbogenöfen (hier mehr dazu) verbessern, für den grünen Stahl hat sich der Konzern kürzlich 300 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank gesichert. Spannend finde ich auch die Kosten zur Ermittlung der ESG-Daten, die 513.000 Euro betragen haben (dazu kommen noch die ESG-Kosten im Reporting in Höhe von 440.000 Euro) – für Social Media wurden 530.000 Euro ausgegeben. Interessante Relation.

Und wenn wir schon bei Bonmots sind: das Durchschnittsalter der Kapitalmarktvertreter im Aufsichtsrat beträgt derzeit 61,6 Jahre. Aufsichtsratschef Wolfgang (Eder), der noch einmal für drei Jahre verlängert hat, mit 72, Oberbank-Generaldirektor Franz (Gasselsberger) mit und RLB OÖ-Vorstandschef Heinrich (Schaller) mit bald 65 Lenzen heben den Schnitt sehr ordentlich. Zur Causa Bilanzfälschung hat Voestalpine-Boss Herbert (Eibensteiner) eingesehen, dass die Kommunikation unglücklich war. Das ist der wichtigste Schritt.

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