Wiener Börse: Handel olé!
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Ich möchte dich noch einmal auf die starken Handelsumsätze der Wiener Börse im ersten Quartal 2026 hinweisen: 26,58 Milliarden Euro (beinhaltet Aktien und strukturierte Produkte) sind schon beachtlich. Im Vergleichsquartal im Jahr 2013 waren es nur 9,85 Milliarden Euro, das ist fast tote Hose. Und 2024 gab es schwache 14,49 Milliarden Euro. Ok, 2007, vor Ausbruch der Finanzkrise, wurden 48,70 Milliarden Euro gehandelt. Aber das ist doch ein schönes Ziel, auf das die Wiener Börse hinarbeiten kann. Besonders stark: die Marktkapitalisierung lag im März bei 180,54 Milliarden Euro - vor zehn Jahren waren es nur 80,58 Milliarden, auch im März 2025 lag diese nur bei 141,39 Milliarden.
Dauerbrenner Erste Group
Die meistgehandelte Aktie im ersten Quartal war die der Erste Group Bank AG (5,03 Milliarden Euro). Überraschend: Die Bawag-Aktie war mit 3,69 Milliarden Euro auf Platz zwei noch vor der OMV (2,88 Milliarden Euro)! Auch hier habe ich historische Zahlen für dich recherchiert: 2008 hatte die Aktie der Erste Group Bank AG im ersten Quartal einen Handelsumsatz von 9,03 Milliarden Euro, die Aktie der Raiffeisen Bank International AG kam auf 5,18 Milliarden und die OMV-Aktie auf 4,87 Milliarden. Tja, die Aktien der Banken hatten während der Finanzkrise ordentlich Federn gelassen.
Was mich über die Osterfeiertage (die habe ich genossen!) auch beschäftigte: die Wiener Börse ist ein Mekka für Anleiheninvestoren. 9.800 Primärlistings in den ersten drei Monaten, insgesamt 1.400 Emittenten aus 52 Ländern, das kann was.

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